ÖISS


ÖISS Richtlinie „Spiel- und Bewegungsräume im Innenbereich“ NEU

Bereits seit 2004 ist diese ÖISS-Richtlinie ein bewährtes Werkzeug für attraktive und sichere Spiel- und Bewegungsräume in Kindergärten sowie in Wohnhausanlagen. Nun wird sie durch eine vollständig überarbeitete Neufassung ersetzt, die ab sofort erhältlich ist. 
Die Richtlinie enthält Informationen über die Spiel- und Bewegungsentwicklung und die damit in Zusammenhang stehende empfohlene Gestaltung und Ausstattung der Räume, definiert die baulichen Anforderungen, gibt Empfehlungen zu Sicherheit und Risikoeinschätzung und Hinweise für Betrieb, Inspektion und Wartung.


Nähere Informationen zum Inhalt finden Sie hier.

Hier können Sie die Richtlinie bestellen.
 



Neuauflage "Vergleichsstudie Schulbau"

Durch die kommunale Verwaltung des Pflichtschulsektors existieren in Österreich in jedem Bundesland unterschiedliche Schulbaugesetze. 
In der "Vergleichsstudie der in Österreich geltenden Bestimmungen für den Schulbau", die das ÖISS im Jahr 2001 erstmals herausgegeben hat und die seither mehrfach überarbeitet wurde, werden alle raumrelevanten Bestimmungen der in Österreich gültigen Regelwerke und Richtlinien für den Schulbau zusammengetragen und verglichen. Die Angaben der einzelnen Bundesländer sind, nach verschiedenen Themenkreisen geordnet, in kompakter Form zusammengefasst; Übersichtstabellen greifen die wichtigsten Kennwerte heraus. 

Im Jahr 2025 wurde die Studie erneut einer umfassenden Überarbeitung unterzogen und liegt nun als Neufassung auf.
Das ÖISS dankt den jeweiligen Dienststellen des Bundes und der Bundesländer für die Unterstützung durch die Bekanntgabe und Übermittlung gültiger Regelwerke, Richtlinien, Raumprogramme etc.

Die Vergleichsstudie können Sie hier bestellen.


Cover der Publikation Neue Lernwelten

Neue Lernwelten

Das Buch „Neue Lernwelten – Impulsgebende Schulen und Kindergärten in Österreich“ dokumentiert die Entwicklung der Architektur von Schulen und Kindergärten der Jahre 2010 bis 2025 in Österreich. Es zeigt die gemeinsamen Bemühungen von Pädagogik, Architektur und der öffentlichen Verwaltung, den Raum als „dritten Pädagogen“ wirksam zu machen und Bildungsräume für eine zeitgemäße pädagogische Praxis zu schaffen. Das Buch und die Website präsentieren 50 herausragende Fallbeispiele und reflektieren in sechs Essays und fünf Gesprächen die Hintergründe ihrer Entstehung.

Die begleitende Website zum Buch www.neuelernwelten.at bildet die Inhalte des Buches ab und zudem eine professionelle Übersetzung ins Englische. Schauen Sie hinein!


Luftbild eines Fussballplatzes

Platzpflegeseminar für Sportrasen in Niederösterreich

Am 22. November 2025 veranstaltete die Sportabteilung des Landes Niederösterreich in Kooperation mit dem Niederösterreichischen Fußballverband und dem Österreichischen Institut für Schul- und Sportstättenbau im Sportzentrum Niederösterreich in St. Pölten ein Seminar für die Pflege von Sportrasen.


Begrünte Betonwand

Green Cool Schools Network

Sie haben bereits grüne Projekte an Ihrer Schule durchgeführt oder es sind solche geplant? Dann werden Sie eine „Green Cool School“!

Das neue Erasmus+ Projekt „GreenCoolSchools Network“ will die internationale Zusammenarbeit zwischen Schulen, die Begrünungsprojekte durchführen oder planen, verbessern. Das Netzwerk wird zwischen Partnerschulen in Österreich, Deutschland und Spanien aufgebaut. Der internationale Aspekt bringt verschiedene klimatische Bedingungen, Perspektiven und Erfahrungen ein und bietet eine breitere Perspektive für Lehrkräfte und Schüler*innen.

Für eine erste Good-Practice-Sammlung ist das Projektteam jetzt auf der Suche nach einem möglichst breiten Angebot an Begrünungsprojekten - Schulgärten, grüne Klassenzimmer, Innen- und Außenbegrünung, Hochbeete u.v.m., aber auch Initiativen und Aktionen rund um die Schulbegrünung. Diese Projekte sollen andere inspirieren und den Ideenaustausch fördern. Alle Einreichungen werden von einer Fachjury geprüft und die besten Projekte auf der Website von Green Cool Schools vorgestellt.

Informationen zur Einreichung


Verbot Gummigranulat Kunststoffrasen

Mikroplastikverbot tritt in Kraft

Wichtiger Schritt für die Umwelt!

Seit geraumer Zeit berichtet das ÖISS über aktuelle Entwicklungen auf EU-Ebene hinsichtlich synthetischer Verfüllstoffe auf Kunststoffrasenspielfeldern. Der Beschränkungsvorschlag der ECHA liegt seit 2019 vor; nun wurde er von der Europäischen Kommission verabschiedet.

Die Verordnung trat Mitte Oktober 2023 in Kraft. Einige Produkte dürfen nun nicht mehr verkauft werden (z. B. Kosmetika mit losem Glitter oder Mikroperlen).
Für synthetische Verfüllstoffe (wie z.B. "Gummigranulat") auf Kunststoffrasenspielfeldern bzw. ungebundene Gleitschichten gilt eine Übergangsfrist von 8 Jahren. Ab 2031 ist dann aber auch das Inverkehrbringen, d. h. jede entgeltliche oder unentgeltliche Abgabe an Dritte oder Bereitstellung für Dritte bzw. die Einfuhr, nicht mehr erlaubt.
Für Spielfelder bedeutet dies, dass innerhalb der Übergangsfrist (nach-)verfüllt werden darf, danach – auch aufgrund der zu erwartenden Lebensdauer von Kunststoffrasenbelägen – jedoch ein Austausch notwendig sein wird.

In Österreich bestehen seit einigen Jahren Empfehlungen für alternative Kunstrasensysteme; ein sanfter Übergang sollte mit der Übergangsfrist also möglich sein.

Weiterführende Informationen finden Sie auch auf der Homepage der EU-Kommissions-Vertretung Deutschlands: germany.representation.ec.europa.eu/news/neue-eu-verordnung-verhindert-umwelt-verschmutzung-durch-mikroplastik-2023-09-25_de

Die Entwicklung der Thematik Mikroplastik und Kunststoffrasen können Sie auch in den Newsmeldungen nachlesen.


Keynote von Marcel Aberle im Rahmen des 28. IAKS Kongresses

28. IAKS Kongress und FSB Messe in Köln

Vom 24. bis 27. Oktober fand der 28. IAKS Kongress in Köln statt. Der Kongress ist gemeinsam mit der FSB-Messe alle zwei Jahre der Treffpunkt der Sportstättenbaubranche. Heuer spannte sich das Kongressprogramm vom Einfluss der Megatrends auf die Sportstätten der Zukunft, über die soziale Relevanz von Design, bis hin zur Diskussion des Verbots von synthetischen Verfüllstoffen für Kunststoffrasenbeläge.

Das ÖISS-Team konnte wertvolle Inputs sammeln und berichtet in der kommenden Ausgabe von Schule&Sportstätte.

News


Kind auf Schaukel

Neue Good Practice Beispiele für Schulfreiräume

Unsere Subseite für Schulfreiräume bietet eine Vielzahl an gelungenen Praxisbeispielen für die Gestaltung des Außenraumes von Bildungseinrichtungen. Diese Beispielsammlung wurde nun um drei neue Schulfreiräume in Niederösterreich erweitert, die vom Projektteam Spielplatzbüro der NÖ Familienland GmbH partizipativ umgestaltet wurden: Mittelschule Amstetten Mauer, Schulcampus Groß Siegharts sowie Volks- und Mittelschule Groß Gerungs. Lassen Sie sich inspierieren!

Grüne Landschaft und blauer Himmel

Schulwettbewerb "Luftsprung"

Die Plattform MeineRaumluft.at begleitet und motiviert bereits im zehnten Jahr Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte in ganz Österreich zur Optimierung der Raumluft im Klassenraum. Der „Luftsprung“, ein Kreativwettbewerb, trägt dabei wesentlich zur Bewusstseinsbildung für dieses wichtige Thema bei und ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, eigenverantwortlich für gute Luft und damit für ihre Gesundheit zu sorgen. Die Anmeldung zum Wettbewerb ist unter meineraumluft.at möglich.


Präsentation des Leitfadens für inklusive Sportevents im Raiffeisen Sportpark in Graz

Leitfaden für inklusive Sportevents

Am 8. März 2023 wurde im Raiffeisen Sportpark in Graz ein Leitfaden für inklusive Sportevents präsentiert. Der Leitfaden wurde im Rahmen eines von der EU finanzierten Projekts von den Projektpartnern MOI Event der Lebenshilfen Soziale Dienste GmbH  (Steiermark, Österreich), Sportbündel aus Kapfenberg (Steiermark, Österreich) und der TSG Hatten-Sandkrug (Niedersachsen; Deutschland) erarbeitet.

Der Leitfaden soll dabei unterstützen, den einen oder anderen Schritt in Richtung Inklusion zu setzen und Veranstaltungen möglichst in diesem Sinne zu organisieren.

Entstanden ist der Leitfaden als Produkt des Projekts INIS. Die Projektgruppe hat von Juni 2022 bis März 2023 daran gearbeitet. Dabei wurden Workshops in Niedersachsen und Graz sowie Online Umfragen durchgeführt, die Ergebnisse ausgewertet und dann in den Leitfaden implementiert.

Grundlagen und Richtlinien des ÖISS zum Thema Barrierefreiheit finden Sie hier.


Skateboarder "surft" den öffentlichen Raum in Mailand

Neue Heimat für die IMPALA Guidelines in der Englischen Originalfassung auf der ÖISS-Homepage

Die IMPALA-Guidelines – Improving Infrastructures for Leisure Time Physical Activity in the Local Arena – wurden im Rahmen des EU-Projekts IMPALA (Laufzeit 2009 – 2010) in der Zusammenarbeit von Wissenschaftler/innen und politischen Entscheidungsträger/innen aus zwölf EU-Staaten entwickelt.

Ziel des IMPALA-Projektes war es, zu einem besser abgestimmten Handlungsrahmen bei der Entwicklung lokaler Infrastrukturen für körperliche Freizeitaktivitäten in den EU-Mitgliedstaaten beizutragen.

Neben der deutschen Fassung kann nun auch die Originalfassung nachgelesen werden.



Padel Spieler liegt mit dem Rücken am Boden

Padel, eine aufstrebende Sportart

In diesem kurzen Video stellt das ÖISS die neue Trendsportart Padel und die dazu notwendige Infrastruktur vor.

Sie kennen Padel noch nicht? Dann schauen Sie auf dem Youtube-Kanal des ÖISS vorbei und informieren Sie sich über diese aufstrebende Trendsportart.


Kind auf Schaukel

Schulfreiräume – Best Practice

Die Plattform schulfreiraum.com ist ab sofort als Subseite der ÖISS-Homepage abrufbar! Nahezu jede Schule besitzt einen eigenen Schulfreiraum bzw. eine Freifläche, die sie nutzen kann. Im Zusammenspiel mit den Innenräumen bietet er Raum für die Entwicklung der Schüler/innen. Wenn der Freiraum entsprechend gestaltet und in den Schulalltag integriert ist, kann er im Unterricht, in Pausen und in der Freizeit vielseitig genutzt werden.

Die ÖISS Subseite "Best Practice Schulfreiraum" bietet Ihnen viele Beispiele der Gestaltung. Lassen Sie sich inspirieren!


Grafische Grundrißdarstellung von barrierefreien Sitzplätzen als Teil einer Zuschauertribüne

Wieviele barrierefreie Sitzplätze einplanen?

Neben der Frage, wie barrierefreie Sitzplätze bestmöglich in eine Zuschaueranlage integriert werden können, ist jene, wie viele barrierefreie Sitzplätze eingeplant werden müssen, sicherlich die meistgestellte.

Der als Excel-Tool programmierte ÖISS-Rechner (aktualisierte Version Stand: 17.09.2021) kalkuliert nach Eingabe des Gesamt-Fassungs­vermögens einer Zuschaueranlage die nach verschiedenen Regel­werken – der Wiener Veranstaltungs­stättenrichtlinie, der ÖNORM B 1600 "Barrierefreies Bauen" und der ÖNORM EN 13200-1 "Zuschaueranlagen" – geforderten barrierefreien Sitzplätze.

Weiterführende Informationen zur Gestaltung von barrierefreien Sportstätten erhalten Sie in der gleichnamigen ÖISS-Richtlinie.


ÖISS-NEWSLETTER

Neue Richtlinien, aktuelle Themen, relevante Veranstaltungen.